Coronavirus Testcenter

coronavirus schnelltest hattingen wuppertal ennepetal voerde

 

Zur weiteren Eindämmung des Coronavirus (SARS-CoV-2) sind landesweit Testeinrichtungen in Betrieb genommen worden. Hier stehen ab dem 13.11.2021 wieder allen Bürgern kostenlose Tests auf eine bestehende Infektion mit CoViD-19 zur Verfügung. Diese können Sie wie gewohnt mindestens einmal pro Woche in Anspruch nehmen.

Ziel soll es sein, bereits vorliegende Ansteckungen aufzudecken, die vor allem symptomfrei verlaufen und damit unbemerkt viele weitere Personen infizieren. Besonders gefährlich sind die mittlerweile weit verbreitet auftretenden Coronavirus-Mutationen. Diese sind jetzt auch für jüngere Personen gefährlicher, als das ursprünglich aufgetretene Coronavirus (SARS-CoV-2). Hinzu kommt, dass sich diese Mutationen viel leichter verbreiten.

Auch für bereits vollständig geimpfte und vollständig von einer Infektion genesene Personen machen regelmässige Tests Sinn, da man sich auch wiederholt infizieren kann und so zu einer immer neuen Verbreitung beitragen kann.

Wir unterstützen diese Bemühungen tatkräftig und sind hierfür durch den Ennepe-Ruhr-Kreis und die Stadt Wuppertal offiziell beauftragt. Wir führen die sogenannten PoC-Antigen-Schnelltest im Rahmen der "Bürgertestungen" nach § 4a Coronavirus-Testverordnung (TestV) durch. Die Beauftragung umfasst auch die Nachtestung mittels PCR-Test, falls ein Antigen-Schnelltest positiv ausgefallen ist gem. § 4b Coronavirus-Testverordnung (TestV). Auch können wir Sie nachtesten, um z.B. früher als angeordnet aus einer Quarantäne entlassen zu werden.

In allen Testcentern können Sie ohne Termin* einen PoC-Antigen-Schnelltest oder einen PCR-Test durchführen bzw. abnehmen lassen.

Wir sind an das zertifizierte und anerkannte Zentrallabor eines renommierten Universitätsklinikums angeschlossen, welches uns höchste Qualität bei der Auswertung und kurze PCR-Analysezeiten gewährleisten kann.

 


+ + + + + + + + + + + + + + + + + + HINWEIS FÜR REISE-PCR: + + + + + + + + ++ + + + + + + + +

Die CoViD-19-Lage spitzt sich weiter zu und mit Inzidenzen von 1.006 in Wuppertal und 481 im Ennepe-Ruhr-Kreis (Stand: 20.01.2022) kommt es derzeit zu einer derart hohen Anzahl von PCR-Analysen, dass priorisierte Untersuchungen Vorrang haben und bevorzugt durchgeführt werden. PCR-Tests für Reisen gehören nicht dazu. Daher weisen wir Sie darauf hin, dass Sie derzeit mit deutlich verlängerten Analysezeiten rechnen müssen. Eine verlässliche zeitliche Zusage können wir Ihnen derzeit nicht geben.

Für dringende, nicht aufschiebbare Dienstreisen und Notfälle sprechen Sie uns bitte an!


Sie benötigen für die Testung einen amtlichen Lichtbildausweis (Personalausweis, Reisepass, Führerschein, Aufenthaltstitel etc.). Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren können anstelle des amtlichen Lichtbildausweises auch einen sonstigen geeigneten Lichtbildausweis z.B. Schülerausweis, Kinderreisepass vorlegen, sofern vorhanden.

*) Hinweis zu "Terminbuchungen":
Bei uns benötigen Sie keinen Termin - Sie können einfach vorbeikommen. Allerdings beschleunigt eine einmalige Onlineanmeldung den Anmeldevorgang. Danach lassen Sie zukünftig nur noch Ihre Kundenkarte einscannen und weiter geht's. Auch, wenn Sie noch nie bei uns waren und schon warten, melden Sie sich doch bitte kurz online an (siehe unten) und zeigen den erhaltenen QR-Code aus der eMail vor. Damit geht's schneller für alle.

 

Bitte beachten Sie beim Besuch der Testcenter die Hygieneregeln u.a.:

 

  • Medizinsche Maske, "OP-Maske", FFP2-Maske, N95-Maske oder KN95-Maske tagen.
  • Abstand zu anderen Personen (ausserhalb des eigenen Hausstandes) von min. 1,5m einhalten.
  • Hygienische Händedesinfektion vor dem Betreten der Testcenter.

Coronavirus Testcenter-Hattingen
Kreisstrasse 24
45525 Hattingen

Montag bis Sonntag (auch feiertags)
10:00h - 20:00h (kein Termin notwendig)
sowie nach Vereinbarung

www.testcenter-hattingen.de
 

Damit geht's bei der Anmeldung schneller:

JETZT ONLINE ANMELDEN

Coronavirus Testcenter-Wuppertal
"Bergische Stuben"
Mollenkotten 220
42279 Wuppertal

Montag bis Sonntag (auch feiertags)
08:00h - 18:00h (kein Termin notwendig)
sowie nach Vereinbarung

www.testcenter-wuppertal.de
 

Damit geht's bei der Anmeldung schneller:

JETZT ONLINE ANMELDEN

 

Sie haben weitere Fragen? Sehen Sie in unserer FAQ-Sektion nach: häufig gestellte Fragen und deren Antworten.

 

Auf Wunsch erhalten Sie in allen unseren Testcentern ebenfalls einen verdachtsunabhängigen PCR-Test. Diesen können Sie dann für Reisen oder für spezielle Anforderungen (z.B. Krankenhausaufenthalte) verwenden. Diese individuelle Leistung ist kostenpflichtig. Sie erhalten das Ergebnis nach Wahl per eMail oder papierhaft zur Abholung im Testcenter. Bitte beachten Sie den WICHTIGEN HINWEIS FÜR REISE-PCR (siehe oben)!

 

CoViD-19 Firmentestungen

 

Für Unternehmen, Handels- und Handwerksbetriebe, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Schnelltestmöglichkeiten anbieten wollen, führen wir die Testungen auch im Betrieb durch. Die anfallenden Kosten müssen allerdings durch den anfordernden Betrieb getragen werden.

 

CoViD-19 Unternehmenstestung

 

Schulstätten haben die Möglichkeit die professionelle Testung der Schülerschaft (auch kurzfristig) anzufordern. Massentestungen sind -auch mehrfach wöchentlich- durchführbar. Die Ergebnisse von professionell durchgeführten Testungen sind nicht mit von Schülerinnen und Schülern durchgeführten Selbsttests vergleichbar.

 

CoViD-19 Bildungseinrichtungen Testung

 

Bildungs- und Betreuungseinrichtungen haben ebenfalls die Möglichkeit ihr Personal professionell testen zu lassen. Erzieherinnen und Erzieher, sowie Lehrpersonal kann in unseren Testcentern die ihnen zustehende, wiederkehrende Testung kostenfrei vornehmen lassen. Hierzu bitte das abzustempelnde Nachweisdokument vorlegen.

 

Häufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ)

Brauche ich einen Termin?

Nein. Sie können einfach vorbeikommen und einen Test machen. Allerdings hilft es die Anmeldeprozedur zu beschleunigen, wenn Sie sich vorher online einbuchen. Dann müssen an der Anmeldung Ihre Daten nicht von Hand erfasst werden. Wartezeiten lassen sich nicht immer ganz vermeiden, aber somit geht's für alle schneller!

Hier gehts zur Anmeldung für das Testcenter Hattingen und hier gelangen Sie zur Anmeldung für das Testcenter Wuppertal.

Was muss ich mitbringen?

Für sämtliche Tests benötigen Sie einen amtlichen Lichtbildausweis, also idealerweise Ihren Personalausweis - aber auch Reisepass, Aufenthaltstitel oder Führerschein sind in Ordnung. Für Kinder unter 16 Jahren, die keinen Kinderreisepass besitzen genügt die Vorlage eines Schülerausweises. Die Ausweise müssen zwingend im Original vorgelegt werden. Es werden grundsätzlich keine selbst angefertigten Kopien oder Fotos auf Smartphones akzeptiert!

Für eine PCR-Testung als Kontaktperson oder zur Beendigung der Quarantäne müssen Sie einen Nachweis dafür erbringen, z.B. eine "rote Warnung" in der Corona-Warn-App, plausible Schilderung der Kontaktsituation oder das Schreiben des Gesundheitsamts (Ordnungsverfügung, Anordnung der Absonderung, Aufforderung zur PCR-Testung etc.).

Im Falle einer PCR-Testung für eine Reise (sogenannter verdachtsunabhängiger PCR-Test) benötigen wir bitte das Personaldokument, welches Sie bei der Einreise vorlegen werden.

Was kostet ein Antigen-Schnelltest?

Die Testung im Rahmen der Bürgertestung ist für Sie kostenfrei.

Anfallende Kosten werden direkt über die entsprechenden Kassenärztlichen Vereinigungen aus der Liquidiätsreserve des Gesundheitsfonds bezahlt bzw. abgerechnet.

Das Verfahren ist in § 14 der Testverordnung beschrieben.

Was kostet ein PCR-Test?

Hier entstehen Ihnen Kosten in Höhe von derzeit EUR 80,00 pro Testung, wenn Sie das Ergebnis für eigene Zwecke benötigen (z.B. Urlaubsreise).

Keine Kosten müssen Sie tragen, wenn Sie sich als Kontaktperson oder positiv getestete Person mittels des PCR-Verfahrens testen lassen.

Auch, wenn Sie einen Reha-Aufenthalt antreten und dazu einen PCR-Test benötigen, entstehen Ihnen nach der Testverordnung keine Kosten. Bitte legen Sie dazu das Schreiben der aufnehmenden Klinik oder Einrichtung vor. Das Ergebnis wird direkt dorthin übermittelt.

Rein vorsorglich weisen wir darauf hin, dass wir jeden Fall des Versuchs, sich eine PCR-Testung zu erschleichen, zur Anzeige bringen.

Wie lange dauert es bis zum Ergebnis?

Das Ergebnis für einen Antigen-Schnelltest erhalten Sie innerhalb von ca. 15 Minuten.

Bei einer PCR-Analyse müssen Sie aufgrund der aktuellen Lage mit Wartezeiten bis zu einigen Tagen rechnen. Darauf haben wir keinen Einfluss!

Wie erhalte ich das Ergebnis?

Das Ergebnis Ihres Antigen-Schnelltests wir automatisch nach Ergebnisfeststellung durch unser Testsystem an die bei uns hinterlegte eMail-Adresse versandt. Auf die Transportzeit per eMail zu Ihnen haben wir keinen Einfluss.

Sollte das Ergebnis nicht per eMail kommen oder haben Sie keine eMail-Adresse angegeben, so rufen Sie das Ergebnis ganz einfach durch das Abfotografieren des Ergebniscodes auf, welchen Sie bei der Anmeldung erhalten haben (QR-Code). Beim Aufruf müssen Sie sich aus Datenschutzgründen mit der festgelegten PIN identifizieren. Diese ist auf dem Aufkleber mit dem Ergebniscode aufgedruckt.

Haben Sie die Option der Übermittlung an die Corona-Warn-App gewählt, so scannen Sie den QR-Code ein und erhalten dann automatisch das Ergebnis dort angezeigt, wenn es vorliegt.

Bei PCR-Tests erhalten Sie derzeit den Befundbericht manuell per eMail übersandt, sobald dieser vorliegt. Im Falle von Reha-Aufenthalten, die eine PCR-Testung anfordern, wird dieser direkt dorthin versandt.

Wie bekomme ich das Ergebnis des Antigen-Schnelltests in die Corona-Warn-App?

Wenn Sie sich online anmelden, so werden Sie dort gefragt, wie Sie Daten an die Corona-Warn-App übermitteln möchten. Sie haben die Wahl zwischen folgenden Optionen:


 


 


Nach der Anmeldung erhalten Sie einen QR-Code, den Sie in die Coroa-Warn-App einlesen können. Das Ergebnis erhalten Sie dann automatisch, sobald es vorliegt.

Was mache ich, wenn ich positiv getestet wurde?

Haben Sie sich zuhause mittels eines Selbsttests positiv getestet, so melden Sie sich bitte online für einen Antigen-Schnelltest in einem unserer Testcenter an. Im Testcenter angekommen halten Sie bitte zusätzlichen Abstand zu anderen, ggf. wartenden Personen ein und geben Sie sich an der Anmeldung direkt (und nicht erst auf Nachfrage!) als "positiv" zu erkennen. Sie haben Anrecht auf eine PCR-Testung und wir ändern im Testsystem Ihre Buchung entsprechend ab.

Wenn Sie einen Antigen-Schnelltest in einem unserer Testcenter durchgeführt haben und ein positives Ergebnis zugesandt bekommen haben, so kehren Sie bitte unverzüglich dorthin zurück, damit wir einen PCR-Test durchführen können.

In jedem Falle sind Sie verpflichtet sich bestmöglich abzusondern und unmittelbaren Kontakt zu anderen Personen zu vermeiden. Einzelheiten erläutern wir Ihnen fallbezogen im Gespräch. Hier verkünden wir Ihnen ebenfalls die Quarantäneanordnung die sich aus der jeweils gültigen Test- und Quarantäneverordnung ergibt.

Warten Sie nicht erst, bis SIe das Gesundheitsamt kontaktiert. Erstellen Sie sofort eine Liste enger Kontaktpersonen uns informieren Sie diese. Informieren Sie ggf. ebenfalls Ihren Arbeitgeber.

Wer gilt als enge Kontaktperson?

Es folgt der auszugsweise Text des Robert-Koch-Instituts zum Thema "enge Kontaktpersonen", den Sie hier komplett nachlesen können.


3.1. Definition enger Kontaktpersonen

Kontaktpersonen zu einem bestätigten COVID-19-Fall werden bei Vorliegen mindestens einer der folgenden Situationen als enge Kontaktpersonen (mit erhöhtem Infektionsrisiko) definiert:

  1. Aufenthalt im Nahfeld des Falls (<1,5 m) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz#(adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske).
  2. Gespräch mit dem Fall (Face-to-face-Kontakt, <1,5 m, unabhängig von der Gesprächsdauer) ohne adäquaten Schutz#oder direkter Kontakt (mit respiratorischem Sekret).
  3. Aufenthalt von Kontaktperson (und Fall) im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für länger als 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt MNS (Mund-Nasen-Schutz) oder FFP2-Maske getragen wurde.

Abzugrenzen ist von den aufgeführten Situationen (1., 2. und 3.) das Tragen von FFP2-Masken im Gesundheitswesen/durch geschultes medizinisches Personal (als persönliche Schutzausrüstung/Arbeitsschutz [z.B. mit FIT-Test überprüft] im Rahmen der Patientenversorgung), siehe

Organisatorische und personelle Maßnahmen für Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie Alten- und Pflegeeinrichtungen während der COVID-19-Pandemie

und

Empfehlungen des RKI zu Hygienemaßnahmen im Rahmen der Behandlung und Pflege von Patienten mit einer Infektion durch SARS-CoV-2.

Nähere Informationen zur Risikobewertung bei engem Kontakt und bei der Übertragung durch Aerosole finden sich in Anhang 1

3.1.1. Beispielhafte Konstellationen für enge Kontaktpersonen

  • Personen aus demselben Haushalt
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines Falls, wie z.B. durch Küssen, Anhusten, Anniesen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, etc.
  • Personen, die einer hohen Konzentration infektiöser Aerosole im Innenraum ohne adäquate Lüftung ausgesetzt waren (z.B. Feiern, gemeinsames Singen, Fitnessstudio). Hier bietet ein MNS/FFP2-Maske (außer im Gesundheitswesen/bei geschultem medizinischem Personal) keinen ausreichenden Schutz vor Übertragung.
  • Personen, die auf einer 5 Stunden oder länger dauernden Flugreise gegenüber einem bestätigten COVID-19-Fall exponiert waren, (unabhängig vom Tragen eines MNS/FFP2-Maske), u.a. aufgrund des längeren Aufenthaltes im gleichen Raum, der mehrfach angebotenen Mahlzeiten und der Notwendigkeit der Passagiere, sich zum eigenen Wohlbefinden zu bewegen

    • Passagiere, die in derselben Reihe wie der bestätigte COVID-19-Fall oder in den zwei Reihen vor oder hinter diesem gesessen hatten.
    • Crew-Mitglieder oder andere Passagiere, sofern eines der oben genannten anderen Kriterien zutrifft (z.B. Gespräch; o.ä.).
    • In Abhängigkeit von der Verfügbarkeit entsprechender Daten und einer Bewertung durch die Behörden vor Ort wird empfohlen, eine Kontaktpersonennachverfolgung zu initiieren, wenn der Flug innerhalb der letzten 7 Tage stattgefunden hat.
  • Optional können (nach Ermessen des Gesundheitsamtes, auch im Hinblick auf die Praktikabilität) nach Risikobewertung (siehe 2.3.) bei schwer zu überblickender Kontaktsituation oder nach Aufenthalt mit dem bestätigten COVID-19-Fall in einem Raum (auch für eine Dauer < 10 Minuten) eine ganze Gruppe als enge Kontaktpersonen klassifiziert werden.
  • Andererseits kann die Einstufung als enge Kontaktpersonen in Settings mit niedrigem Risiko für schwere Verläufe (insbesondere Schulsetting) - unter Berücksichtigung der Risikobewertung - auf Haushaltskontakte, enge Freunde, Sitznachbarn eingeschränkt werden, sofern die Information und Kontrolle des weiteren Infektionsgeschehens gewährleistet ist. Zur Einschätzung der Situation in Schulklassen s. auch die Hilfestellung für Gesundheitsämter zur Einschätzung und Bewertung des SARS-CoV-2 Infektionsrisikos in Innenräumen im Schulsetting.

3.2. Empfohlenes Management von engen Kontaktpersonen

3.2.1. Hinweise zur Ermittlung von engen Kontaktpersonen durch das Gesundheitsamt

  • Das Gesundheitsamt ermittelt gemäß §25 IfSG die persönlichen Daten der Kontaktpersonen, bei Veranstaltungen zusätzlich die Kontaktdaten des Veranstalters.
  • Im Fokus sollten entsprechend der verfügbaren Kapazitäten Übertragungsereignisse mit hohem Ansteckungsrisiko und/oder Ereignisse bzw. Kontaktpersonen stehen, bei denen Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf involviert waren oder in der Folge gefährdet werden könnten (insbesondere in Einrichtungen der Alten- und Krankenpflege, siehe Abschnitt 2.1.).
  • Die Information der engen Kontaktpersonen über ihre Quarantäne, die Übertragungsrisiken und das Krankheitsbild kann ggf. delegiert werden (beispielsweise kann der Fall die ihm bekannten engen Kontakte umgehend informieren).

3.2.2. Hinweise zur Anordnung der Quarantäne

Enge Kontaktpersonen müssen sich unverzüglich häuslich absondern (Quarantäne). Der erste volle Tag der Quarantäne ist der Tag nach dem letzten Kontakt zum bestätigten COVID-19-Fall. Ab diesem Tag wird gezählt, bis die Anzahl an Tagen der empfohlenen Quarantänedauer erreicht ist (volle Tage).

Gemäß Beschluss der MPK vom 7.1.2022 wurden folgende Absonderungszeiten festgelegt: www.rki.de/covid-19-absonderung

Nach Bewertung der lokalen Lage kann das Gesundheitsamt in Einzelfällen auch eine längere Quarantänedauer anordnen.

Für Personen mit einer Tätigkeit in Bereichen der kritischen Infrastruktur wird verwiesen auf den Beschluss der MPK vom 7.1.2022 (www.rki.de/covid-19-absonderung).

Umsetzung der Quarantäne

  • Das Angebot einer Quarantäne außerhalb des Haushalts kann durch das Gesundheitsamt erwogen werden, um das Ansteckungsrisiko weiterer Personen innerhalb des Haushalts zu minimieren.
  • Die Quarantäneanordnung gilt nur für enge Kontaktpersonen; für Haushaltsmitglieder dieser Kontaktpersonen muss keine Quarantäne angeordnet werden. Allerdings ist es wichtig, dass die Haushaltsmitglieder informiert werden und sich als Kontakte von engen Kontaktpersonen eines COVID-19-Falls an bestimmte Verhaltensregeln im Haushalt halten (www.rki.de/covid-19-quarantaene) sowie ihre eigenen Kontakte minimieren.
  • Enge Kontaktpersonen sollten sich bereits direkt nach Bekanntwerden der eigenen Exposition zu einem bestätigtem SARS-CoV-2-Fall selbstverantwortlich in Quarantäne begeben und auch ihre eigenen engen Kontakte außerhalb des Haushalts informieren
  • Treten in einem Haushalt eines Falles während der Quarantänezeit der Haushaltskontaktpersonen Folgefälle auf, so verlängert sich die Quarantänedauer für die übrigen Haushaltsmitglieder nicht über 10 Tage hinaus – gezählt ab dem Tag nach dem Tag des Symptombeginns des Primärfalles des Haushalts (= der bestätigte COVID-19-Fall). Darüber hinaus wird für die Haushaltsmitglieder von COVID-19-Fällen nach Ende der Quarantäne bis zum Tag 14 nach Symptombeginn des COVID-19-Falles zusätzlich eine Reduktion der Kontakte (z.B. Homeoffice, keine privaten Treffen mit haushaltsfremden Personen) empfohlen. Letzteres gilt auch für Personen die von der Quarantäne ausgenommen sind. Treten bei Haushaltskontaktpersonen Symptome auf, muss eine umgehende Isolierung und Testung mittels PCR-Test erfolgen (s.Punkt 3.2.5.).
  • Um prä- und asymptomatische Infektionen frühzeitig zu detektieren, sollte eine Testung enger Kontaktpersonen so früh wie möglich nach Identifikation (möglichst an Tag 1 der Ermittlung der engen Kontaktperson) erwogen werden. So können Kontaktpersonen einer noch nicht oder nie symptomatisch werdenden, aber (schon) infektiösen engen Kontaktperson frühzeitig informiert und bei Bedarf ebenfalls in Quarantäne geschickt werden bzw. sich selbstständig in Quarantäne begeben. Diese Testung sollte möglichst mittels eines PCR-Nachweises (nasopharyngealer oder oropharyngealer Abstrich) erfolgen. Falls das Ergebnis des PCR-Tests nicht innerhalb von 24-48h verfügbar ist, kann bei nicht symptomatischen Kontaktpersonen alternativ auch ein Antigen-Schnelltest durchgeführt werden.
  • Während der Quarantäne soll ein Selbstmonitoring (Körpertemperatur, Symptome) durchgeführt werden und bei Auftreten von Symptomen eine sofortige Selbst-Isolierung und eine PCR-Testung erfolgen. Das Selbstmonitoring und eine Kontaktreduktion sollte auch bei Quarantäneverkürzung bis zum 14. Tag nach der letzten Exposition fortgesetzt werden und bei Auftreten von Krankheitssymptomen eine SARS-CoV-2-Infektion umgehend durch eine Testung ausgeschlossen werden.

Ausnahmen von der Quarantäneregelung wurden gemäß Beschluss der MPK vom 7.1.2022 festgelegt: www.rki.de/covid-19-absonderung

  • Die Empfehlungen zur Ausnahme von der Quarantäne werden regelmäßig geprüft und sobald sich ein Änderungsbedarf ergibt, wird dieser zeitnah angepasst und kommuniziert.
  • Unabhängig von der Ausnahme wird jedoch eine sofortige PCR-Testung (alternativ hochwertiger Antigentest), Kontaktreduzierung, ein Selbstmonitoring (Körpertemperatur, Symptome) und das Tragen einer medizinischen Maske bei Kontakt zu anderen Personen bis zum 14. Tag nach der letzten Exposition zu dem SARS-CoV-2-Fall empfohlen.
  • Entwickelt die von der Quarantäne ausgenommene Kontaktperson Symptome, so muss sie sich sofort in Selbstisolierung begeben und eine zeitnahe PCR-Testung veranlassen. Hinsichtlich der Quarantäne-Maßnahmen für geimpfte Patientinnen und Patienten in medizinischen Einrichtungen sowie für geimpfte Bewohnerinnen und Bewohner von stationären Pflegeeinrichtungen siehe Organisatorische und personelle Maßnahmen für Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie Alten- und Pflegeeinrichtungen während der COVID-19-Pandemie.
  • Von der Quarantäne ausgenommene Kontaktpersonen, die Kontakt zu Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, sollten nach Kontakt zu einem bestätigten SARS-CoV-2-Fall ihren Umgang mit Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf für 14 Tage nach dem letzten Kontakt zu dem Fall möglichst einstellen.
  • Um bei Kontaktpersonen, die von der Quarantäne ausgenommen sind und Kontakt zu Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, prä- und asymptomatische Infektionen frühzeitig zu detektieren, wird eine PCR-Testung so früh wie möglich nach Identifikation empfohlen. So kann bei einer noch nicht oder nie symptomatisch werdenden, aber (schon) infektiösen geimpften oder genesenen Kontaktperson eine Exposition von Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf verhindert werden.

Umgang bei Exposition zu einem bestätigten Fall mit bekannter variant of interest (VOI) oder variant of concern (VOC)-Infektion

  • Das Auftreten und die Zirkulation neuer besorgniserregender SARS-CoV-2-Varianten (variants of concern, VOC und von variants of interest, VOI) wird vom RKI eng überwacht. Sobald sich dabei Änderungen für diese Empfehlungen ergeben, werden diese zeitnah angepasst und kommuniziert.
  • Unabhängig von diesem grundsätzlichen Vorgehen zur Quarantänedauer ist bei Einzelfällen, bei denen bereits bekannt ist oder vermutet wird, dass es sich um eine Exposition gegenüber einer VOI oder VOC (außer Alpha – B.1.1.7, Delta – B1.617.2 oder Omikron – B.1.1.529 sowie Sublinien, siehe Übersicht zu den Virusvarianten) handelt oder handeln könnte, eine Quarantäne von 14 Tagen sowie eine Testung mittels PCR (möglichst an Tag 1 der Ermittlung der engen Kontaktperson) immer empfohlen. Dieses Vorgehen gilt ebenso für vollständig geimpfte und genesene Kontaktpersonen sowie für Personen, die eine Auffrischimpfung erhalten haben.

3.2.3. Hinweise zum Verhalten von engen Kontaktpersonen in Quarantäne

  • Nach Möglichkeit zeitliche und räumliche Trennung der engen Kontaktperson von anderen Haushaltsmitgliedern (z.B. keine gemeinsame Einnahme von Mahlzeiten, räumliche Trennung, getrennte Schlafplätze). Für im Haushalt lebende Kinder müssen die Quarantäneregelungen altersentsprechend angepasst werden. Beispielsweise ist eine räumliche Trennung von Kindern und Eltern (und ggf. Geschwistern) im Haushalt nur einzuhalten, wenn sie für die Eltern vertretbar ist und vom Kind gut toleriert wird.
  • Häufiges Händewaschen, Einhaltung der Nies- und Hustenregeln, häufiges Lüften
  • Alle Informationen zur Quarantäne sind im Flyer bzw. der digitalen Version „Coronavirus-Infektion und häusliche Quarantäne“ zusammengefasst (in 14 Sprachen übersetzt): www.rki.de/covid-19-quarantaene
  • Zudem wird in Haushalten mit bekanntem Fall einer SARS-CoV-2-Infektion, starkem Verdacht einer SARS-CoV-2-Infektion oder Anwesenheit von Personen, die einen engen Kontakt mit einem bestätigten SARS-CoV-2-Fall hatten, das Tragen einer medizinischen Maske empfohlen. Für weitere Hinweise für Haushalte siehe Flyer „Häusliche Isolierung bei bestätigten COVID-19-Erkrankung: Flyer für Patienten und Angehörige“)

3.2.4. Hinweise zur Gesundheitsüberwachung von engen Kontaktpersonen in Quarantäne

3.2.5. Hinweise bei Auftreten von COVID-19-Symptomen in Quarantäne

Sofortige Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt und häusliche Selbstisolierung

Diagnostik mittels PCR-Testung einer geeigneten Atemwegsprobe gemäß den Empfehlungen des RKI zur Labordiagnostik (www.rki.de/covid-19-diagnostik). Ggf. ärztliche Konsultation und Therapie.

  • Bei negativem Test sollte nach Einschätzung des Gesundheitsamtes eine Testwiederholung oder Testung am Ende der Quarantänezeit erwogen werden.

Ende des Zitats

Was geschieht mit einem postiven Testergebnis?

Alle positiven Testergebnisse werden dem Gesundheitsamt gemeldet.

Zur Meldung verpflichtet Personen werden im Infektionsschutzgesetz § 8 Abs. 1 benannt. Auch als Testcenter sind wir somit verpflichtet positive Ergenisse zu melden. Die Meldung erfolgt dabei namentlich.

Unterliegen die am Testablauf beteiligten Personen der Schweigepflicht?

Ja, denn gemäss Strafgesetzbuch § 203 Abs. 1 sind alle dort genannten Personen zur Wahrung eines zum persönlichen Lebensbereich gehörenden Geheimnisses oder eines Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisses verpflichtet, die in der beruflichen Situation damit in Kontakt kommen. Dies umfasst auch Gesprächs- oder Gesundheitsdaten und somit auch Testergebnisse.

Die Schweigepflicht gilt übrigens auch gegenüber dem Ehepartner!

Sie können die Personen von der Schweigepflicht sowohl durch ausdrückliche Anweisung, aber auch durch sogenanntes konkludentes Handeln entbinden. Letzteres ist der Fall, wenn Sie durch schlüssiges Handeln und aktive Mitwirkung an Abläufen mitwirken, die ihrer Natur nach das Offenbaren von "Geheimnissen" voraussetzen.

Wie wird der Test durchgeführt?

Wir entnehmen ausschliesslich Abstriche aus dem Nasenrachen.

Diese sogenannten nasopharyngealen Abstriche weisen die höchste Trefferwahrscheinlichkeit auf. Wir führen  keine  Spucktests, Popeltests, Lollytests oder beaufsichtigte Selbsttests durch.

Bei der Testdurchführung tun wir nichts mit Gewalt oder gegen den erklärten Willen. Jeder Person steht grundsätzlich ein Selbstbestimmungsrecht zu - auch minderjährigen Kindern.

Ist der Abstrich gesundheitlich unbedenklich?

Ja, absolut! Wir haben seit Pandemiebeginn weit mehr als 100.000 Abstriche durchgeführt. In keinem Einzelfall kam es zu ernsthaften Nebenwirkungen. Auch das oft angeführte Nasenbluten ist ein Mythos.

Normal sind leichtes Brennen, Kribbeln, Kitzeln, Jucken. Diese Symptome sind normale Reaktionen des Körpers auf den Abstrichtupfer, der die Nasenwand berührt. Sie verschwinden nach dem Abstrich innerhalb kurzer Zeit wieder.

Selbst für kleinste Kindernasen ist diese Prozedur absolut ungefährlich.

Schieben Sie den Abstrichtupfer bis ins Gehirn?

Nein, nicht einmal dann, wenn Sie es ausdrücklich wünschen...

...denn der Abstrich wird aus dem Nasenrachen entnommen. Dieser hat mit der Nase eigentlich nicht viel zu tun. Die Nase dient lediglich als Eingang. Der Nasenrachen (lat. Nasopharynx) befindet sich hinter der Nase. Der Weg dorthin erfolgt durch den unteren Nasengang in Richtung der vorderen Ohröffnung. Der Tupfer verlässt den Nasengang und berührt die hintere Nasenrachenwand leicht und kurz.

Ihr Gehirn sollte normalerweise hauptsächlich oberhalb der Nase zu finden sein - und da kommt das Stäbchen nicht hin. Ja, da sind wir ganz sicher!

Ist der verwendete Test zugelassen?

Ja. Unser Antigen-Schnelltest ist gemäss der gesetzlichen Anforderungen beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gemeldet und gelistet. Er besitzt eine deutsche Gebrauchsanweisung, erfüllt die Anforderungen an ein Medizinprodukt in Deutschland und ist sicher.

Wir prüfen die Verwendung der gelieferten Tests vor Anwendung auf Neuerungen der Listungen im Rahmen unserer Sorgfaltspflicht.

Wie zuverlässig sind Antigen-Schnelltest und PCR-Test?

Beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte aufrufbare Antigen-Schnelltests -wie der von uns verwendete- sind sehr zuverlässig.

Es kommt einerseits auf die Angabe der Spezifität und Sensitivität. Diese Angaben werden vom Hersteller geliefert und sagen etwas über die sichere Erkennung und die Fehlerrate aus.

Für unseren Test können wir aussagen, dass er bei mehr als 100.000 durchgeführten Tests eine Spezifität 100% besitzt. Er hat also noch nicht ein einziges Mal ein Testergebnis geliefert, das "falsch-positiv" gewesen ist.

Die Sensitivität unseres Tests bewegt sich innerhalb der zu erwartenden Grenzen für Schnelltests. Diese sind im Vergleich mit der PCR-Diagnostik vergleichsweise ungenau(er). Daher führen wir, wenn Sie z.B. als Kontaktperson zu uns kommen auch eine PCR-Analyse an Ihrer Probe durch.

Es kommt aber nicht nur auf die technischen Eigenschaften des verwendeten Tests an, sondern immer in Kombination mit der Probenqualität!

Das für die Prüfung von Medizinprodukten zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat Ende des Jahres 2021 eine Liste von Tests veröffentlicht, die die Kriterien angebnis nicht erfüllen sollen. Darüber wird oft berichtet. Leider wird nie die Frage gestellt, wie ein Spucktest denn gegenüber einem Nasenrachenabstrich besser abschneiden konnte. Gar nicht, denn man hat gar keine Abstriche durchgeführt, sondern hat lediglich im Labor Proben unterschiedlicher Viruskonzentrationen auf den Test aufgebracht. Im echten Leben liefert ein laienhaft durchgeführter Spucktest aber nicht einmal ansatzweise eine ausreichende Viruskonzentration, so dass der "schlechteste" Antigentest-Schnelltest immer noch besser abschneidet als der beste Spucktest...

Aber auch PCR-Tests werden häufig kritisiert. So liefern PCR-Tests bei manchen Personen noch lange ein positives Ergebnis, obwohl der Beginn der Infektion schon viele Wochen zurückliegt.

Trotzdem sind die Methoden sicher und zuverlässig nach dem aktuellen Stand der Technik und Medizin!

Bieten Sie auch Impfungen gegen CoViD-19 an?

Ja. Bitte melden Sie sich für Impfungen hier an.